Von der Arbeit

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.

Leitgedanken

Neu

  • Erbitte Gottes Segen für deine Arbeit, aber verlange nicht auch noch, dass er sie tut. Karl Heinrich Waggerl
  • Wen der liebe Gott einmal bei der Arbeit gesehen hat, dem besorgt er laufend neue. Carl Ludwig Schleich
  • Die meisten Menschen versäumen die günstige Gelegenheit, weil sie im Overall kommt und nach Arbeit aussieht. Thomas Alva Edison
  • Die Stunde ist kostbar. Warte nicht auf eine spätere Gelegenheit. Katharina von Siena
  • Gib einem Hungernden einen Fisch, so wird er einen Tag lang satt. Lehre ihn fischen, und er wird nie mehr hungern. Chinesisches Sprichwort
  • Die Arbeit schützt uns vor drei Hauptübeln, vor Langeweile, Laster und Not. Voltaire
  • Arbeite, und du kannst der Belohnung nicht entgehen. Ob die Arbeit fein ist oder derb, ob du Korn pflanzt oder Romane schreibst, wenn es nur ehrliche Arbeit ist, die die eigene Billigung findet, wird sie sowohl die Gefühle belohnen wie den Verstand. Ganz gleich wie oft du besiegt wirst, du bist zum Sieg geboren. Die Belohnung für eine gut gemachte Arbeit ist, sie gemacht zu haben. Ralph Waldo Emerson
  • Der eine wartet, daß die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt. Dante Alighieri
  • Nichts wahrhaft Wertvolles erwächst aus Ehrgeiz oder bloßem Pflichtgefühl, sondern vielmehr aus Liebe und Treue zu Menschen und Dingen. Albert Einstein
  • Wer einen Baum pflanzt, wird den Himmel gewinnen. Konfuzius
  • Es ist nicht genug, beschäftigt zu sein; das sind auch die Ameisen. Die Frage ist: Womit sind wir beschäftigt? Henry David Thoreau
  • Fessle durch Taten die jagende Zeit! Schmiede den Tag an die Ewigkeit. Julius Lohmeyer
  • Wenn du nicht arbeiten willst, mußt du arbeiten, damit du genug Geld verdienst, um nicht arbeiten zu müssen. (If you don't want to work, you have to work to earn enough money so that you won't have to work.) Ogden Nash
  • Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe. Und wenn ihr nicht mit Liebe, sondern nur mit Unlust arbeiten könnt, dann ist es besser, eure Arbeit zu verlassen und euch ans Tor des Tempels zu setzen, um Almosen zu erbitten von denen, die mit Freude arbeiten. Khalil Gibran

A - Z

  • Bei mehr Marktwirtschaft hätten wir mehr mündige Bürger, weniger Trittbrettfahrer auf dem Wohlfahrtszug und mehr Arbeit in zumutbaren Beschäftigungen. Dann wäre auch mehr Hilfe für die wirklich sozial Schwachen möglich. Otto Graf Lambsdorff

Sonstiges

Ein Mensch

..., von Arbeit überhäuft, / indes die Zeit von dannen läuft, / hat zu erledigen eine Menge, / und kommt, so sagt man, ins Gedränge. / Inmitten all der Zappelnot / trifft ihn der Schlag, und er ist tot. / Was grad so wichtig noch erschienen, / fällt hin: Was bleibt von den Terminen? / Nur dieser einzige zuletzt: / Am Mittwoch wird er beigesetzt. / Und schau, den hält er pünktlich ein, / denn er hat Zeit jetzt, es zu sein.

Seine Arbeit fortsetzen

Ein junger Mann durchquerte die Wüste und gelangte schließlich zum Kloster von Sketa. Dort bat er, einer Predigt des Abtes beiwohnen zu dürfen, was ihm erlaubt wurde. An jenem Abend sprach der Abt über die Wichtigkeit der Arbeit auf dem Felde. Am Ende der Predigt meinte der junge Mann zu einem der Mönche: „Ich bin sehr verwundert. Ich hatte erwartet, eine erleuchtete Predigt über die Tugenden und über die Sünden zu hören, aber der Abt hat über Tomaten, Bewässerung und derlei Dinge gesprochen. Dort, wo ich herkomme, glauben alle, dass Gott Erbarmen ist: Es reicht, zu beten.“

Der Mönch lächelte und meinte: „Hier glauben wir, dass Gott seinen Teil schon getan hat und es nun an uns ist, seine Arbeit fortzusetzen.“

Alltag als Übung

Jede Arbeit, jede Kunst und jeder Beruf bedarf, damit das Werk gelinge, der Übung. Das weiß jeder, und, um sich in der Welt zu bewähren, lernt er, übt sich und verarbeitet seine Erfahrungen. Dass dies aber auch die Voraussetzung für das Gelingen des wichtigsten aller dem Menschen aufgegebenen Werke ist, ist weitgehend unbekannt geblieben.

Wie alles, was lebt, dazu bestimmt ist, sich voll zu sich selbst zu entfalten, so auch der Mensch. Der Mensch aber wird, was er sein soll, nicht von selbst. Er wird es nur, wenn er sich selbst in die Hand nimmt, an sich arbeitet und sich zur Vollendung des Werkes ohne Unterlass übt. Das wichtigste Werk seines Lebens also ist er selbst, ER SELBST als der «rechte Mensch».

Lernen, Üben, Sammeln und Verarbeiten von Erfahrungen, was bedeutet das im Dienst des Werkes, das man selbst ist? Was heißt hier gelungenes Werk? Was kann man, was soll man hierzu lernen? Welche Erfahrungen gilt es ernst zu nehmen und zu verarbeiten? Worin besteht die Übung? Was sind die Voraussetzungen des Gelingens?

Die Voraussetzungen für das Gelingen jeglichen Werks in der Welt sind: eine dienende, von der Sache erfüllte Gesinnung, zäher Wille, Entfaltung sachdienlicher Fähigkeiten, Gewinnung zuverlässiger Fertigkeiten, eine gediegene Leistungskraft, das Verarbeiten der Arbeitserfahrungen und im ganzen eine ungestörte Angepasstheit an die Welt. Am Ende steht dann das Können, das das Gelingen des Werks garantiert.

Das Gelingen des inneren Werkes ist die Frucht menschlicher Reife. Die Voraussetzungen des Reifens sind: Der Abbau des kleinen, nur weltbezogenen, schmerzscheuen Ichs, das Spüren und Zulassen und die Entfaltung des eingeborenen, transzendenten Wesens, das Einschmelzen der es verstellenden Positionen und Einstellungen, das Ernstnehmen und Verarbeiten der zu seinem Innewerden hinführenden und es bekundenden Erfahrungen, die Gewinnung zuverlässiger Haltungen, die dem Wesen entsprechen und in allem die Treue im Fortschreiten auf dem inneren Weg. Am Ende steht dann eine Meisterschaft nach innen. Das ist eine Verfassung des ganzen Menschen, die das nie endende Reifen in Gang hält. In dieser Verfassung erst erfüllt der Mensch sein Gesetz und seine Bestimmung: eine Person zu werden; das ist ein Mensch, der durchlässig ist für das in ihm als Wesen anwesende Sein und fähig, ihm im weltlichen Dasein zu entsprechen. So geht es beim inneren Werk am Ende nicht um ein auf die Welt bezogenes Können, sondern um die Verwandlungen zu einem dem SEIN entsprechenden menschlichen Sein. Wo das innere Werk gelingt, kann und hat der Mensch nichts anderes und mehr als vorher, aber er ist anders und mehr geworden. Er ist ein anderer geworden. So steht dem weithin sichtbaren Werk der Welt gegenüber - vielleicht niemandem sichtbar - der nach innen hin verwandelte Mensch. Aber beides hängt eng miteinander zusammen. Das wirklich gültige Werk der Welt setzt menschliche Reife voraus, und die zur Reife führende Verwandlung des Menschen die Mühe um das in der Welt aufgegebene Werk. So schließen sich innerer Weg und äußeres Werk nicht aus, sondern sie bedingen einander. Und da wir von früh bis nachts gefordert sind, sowohl von unserem inneren Wesen wie von der uns bedrohenden und in unsere Verantwortung gegebenen Welt, ist das Feld eines nie endenden Bemühens, beide Seiten miteinander zu versöhnen: Der Alltag!

  • Karlfried Graf Dürckheim / Der Alltag als Übung

Stimme Gottes

Die Regel und das Maß der Pflicht sind nicht die Nützlichkeit, die Zweckmäßigkeit, auch nicht das Glück möglichst vieler, nicht der Vorteil des Staates, nicht Schicklichkeit, Ordnung und Schönheit. Das Gewissen ist nicht eine Art von weitblickender Selbstsucht oder ein Verlangen, konsequent zu sein mit sich selbst.

Das Gewissen ist nicht ein Urteil über spektakuläre Wahrheiten oder abstrakte Lehren; es bezieht sich unmittelbar auf unser Verhalten, auf das, was wir tun oder nicht tun sollen.

Man darf nicht eigensinnig auf seinem Recht beharren, denken reden und tun wollen, was einem beliebt, ohne jegliche Rücksicht auf Wahr und Falsch, auf Recht und Unrecht, ohne Rücksicht auf eventuelle Pflicht des Gehorsams und auf die Liebe, zu reden, wie der Obere redet, und auf jeden Fall auf seiten dessen stehen zu wollen, der über die Autorität verfügt.

Tun durch Nichttun

Die Lehre vom Tao ist wie alle Lehre keine Weltdeutung, sondern wahrhaftes Leben. Leben aus der Ganzheit des einsgewordenen Menschen. Ein solcher Mensch tut auch nicht mehr in der gewöhnlichen Bedeutung des Tuns, die ein Handeln meint, das teilhaft ist, das von dem ungesammelten Wesen des Menschen ausgeht und in die Vielheit der Zwecke verstrickt ist. Von der wahren Tat spricht Lao-Tse als vom "Nichttun". Das Tun der Menschen erscheint ihm als Gewalt: und Gewalt ist für ihn das Tote, das Leblose, das Taolose schlechthin. Das "Nichttun" der Menschen ist Freiheit, ist ein Wirken des ganzen Wesens. "Der Vollendete greift nicht in das Leben der Wesen ein, er erlegt ihnen nichts auf, sondern er verhilft allen Wesen zu ihrer Freiheit; er führt durch seine Einheit auch sie zur Einheit, er macht ihr Wesen und ihre Bestimmung frei, er erlöst das Tao in ihnen." Wie am Ziele des Wegs des jüdisch-urchristlichen Kreises der Lehre das Reich steht, das wahrhafte Zusammenleben der Menschen im Sinne Gottes, so ist die höchste Kundgebung des Tao das Verhältnis des Herrschers zum Reich. Das Reich ist das geistige Gefäss Taos auf Erden. Der Geeinte regiert das Reich. Er führt die Menschheit aus dem entarteten in das wahre Reich, aus der Gewalt in die Freiheit.

"Wer die Unterschiede los wird und sich dem Unendlichen verbindet, wer die Dinge wie sich dem Urdasein wiedergibt, beides sich und die Welt, zusammen entlässt, zur Reinheit bringt, aus der Knechtschaft der Gewalt und des Getriebes erlöst, der regiert die Welt. Das Reich ist entartet, es ist der Gewalttat der Obrigkeit verfallen. Es muss aus ihr befreit werden. Dies ist das Ziel des wahren Herrschers.

Was ist die Gewalt der Obrigkeit? Der Zwang der falschen Macht. "Je mehr Verbote und Beschränkungen das Reich hat, desto mehr verarmt das Volk; je mehr Künstlichkeit und List das Volk hat, desto ungeheuerlichere Dinge kommen auf. Je mehr Gesetze und Verordnungen kundgemacht werden, desto mehr Räuber und Diebe gibt es." Die Obrigkeit ist der Parasit, der dem Volke die Lebenskraft entzieht. "Das Volk hungert, weil seine Obrigkeit zu viel Abgaben verzehrt. Deshalb hungert es. Das Volk ist schwer zu regieren, weil seine Obrigkeit allzu geschäftig ist. Deshalb ist es schwer zu regieren. Das Volk achtet den Tod gering, weil es umsonst nach Lebensfülle verlangt. Deshalb achtet es den Tod gering." Der wahre Herrscher befreit das Volk von der Gewalttat der Obrigkeit, indem er statt der Macht das "Nichttun" walten lässt. Er übt einen umgestaltenden Einfluss auf alle Wesen, und doch weiss keines davon, denn er beeinflusst sie in Übereinstimmung mit ihrer Urbeschaffenheit. Er macht, dass Menschen und Dinge sich aus sich selber freuen. Er nimmt alles auf sich. "Tragen des Landes Not und Pein, das heisst des Reiches König sein." In dem entarteten Reich ist es so, dass es keinem gewährt ist, seine Angelegenheiten nach eigener Einsicht zu führen, sondern jeder steht unter der Botmässigkeit der Vielheit. Der wahre Herrscher befreit den Einzelnen von dieser Botmässigkeit; er entmengt die Menge und lässt jeden frei das Seine verwalten und die Gemeinschaft das Gemeinsame. All dies tut er in der Weise des Nichttuns, und das Volk merkt nicht, dass es einen Herrscher hat; es spricht: "Wir sind von selbst so geworden."

So ist das Nichttun Lao-Tses das wahre Tun. Es ist die Verwirklichung des Tao. Es ist die Erfüllung der wahren Menschengemeinschaft. Es ist der Sinn aller Religiosität. Denn Religiosität ist "das Verlangen des Menschen, mit dem Unbedingten lebendige Gemeinschaft zu schliessen, und sein Wille, es durch sein Tun zu verwirklichen und in die Menschenwelt einzusetzen. Echte Religiosität ist ein Tun. Sie will das Unbedingte im Stoff der Erde ausformen. Am innigsten und unmittelbarsten ist uns diese Aufgabe zugeteilt im Leben der Menschen, das unserer Einwirkung erschlossen ist wie kein anderes Ding der Welt. Hier wie nirgendwo ist uns eine Vielheit in die Hand gegeben, in der wir die göttliche Gestalt ausprägen sollen. Die Gemeinschaft der Menschen ist ein angelegtes Werk, das unser harrt; ein Chaos, das wir zu ordnen, eine Diaspora, die wir zu sammeln, ein Widerstreit, den wir zu versöhnen haben. Dies aber können wir einzig dadurch, dass jeder von uns an seiner Stelle, im natürlichen Bereich seines Zusammenlebens mit den Menschen das Rechte, Einigende, das Gestaltende tut: weil Gott durch ihn nicht geglaubt, nicht erörtert, nicht verfochten, sondern verwirklicht werden will."

  • HANS KOHN / MARTIN BUBER - SEIN WERK UND SEINE ZEIT, ZWEITES KAPITEL: DER DURCHBRUCH

Von der Arbeit

Ein Landmann sagte: Sprich uns von der Arbeit

Und er antwortet und sagte: Ihr arbeitet, um mit der Erde und der Seele der Erde Schritt zu halten. Denn müßig sein heißt, den Jahreszeiten fremd zu werden und auszuscheren aus dem Lauf des Lebens, das in Würde und stolzer Umgebung der Unendlichkeit entgegenschreitet. Wenn ihr arbeitet, seid ihr eine Flöte, durch deren Herz sich das Flüstern der Stunden in Musik verwandelt.

Wer von euch wäre gern ein Rohr, stumm und still, wenn alles andere im Einklang singt? Es ist euch immer gesagt worden, Arbeit sei ein Fluch und Mühsal ein Unglück. Aber ich sage euch, wenn ihr arbeitet, erfüllt ihr einen Teil des umfassendsten Traums der Erde, der euch bei der Geburt dieses Traums zugeteilt worden ist, und wenn ihr Mühsal auf euch nehmt, liebt ihr das Leben wahrhaft, und das Leben durch Mühsal zu lieben, heißt mit dem innersten Geheimnis des Lebens vertraut zu sein. Aber wenn ihr in eurem Schmerz die Geburt ein Leid nennt und die Erhaltung des Fleisches einen Fluch, der euch auf die Stirn geschrieben steht, dann erwidere ich, dass nur der Schweiß auf eurer Stirn das wegwaschen wird, was geschrieben steht. Es ist euch auch gesagt worden, das Leben sei Dunkelheit, und in eurer Erschöpfung gebt ihr wieder, was die Erschöpften sagten. Und ich sage, das Leben ist in der Tat Dunkelheit, wenn der Trieb fehlt, und aller Trieb ist blind, wenn das Wissen fehlt.

Und alles Wissen ist vergeblich, wenn die Arbeit fehlt. Und alle Arbeit ist leer, wenn die Liebe fehlt; Und wenn ihr mit Liebe arbeitet, bindet ihr euch an euch selber und an einander und an Gott. Und was heißt, mit Liebe arbeiten? Es heißt, das Tuch mit Fäden weben, die aus euren Herzen gezogen sind, als solle euer Geliebter dieses Tuch tragen. Es heißt, ein Haus mit Zuneigung bauen, als solle eure Geliebte in dem Haus wohnen. Es heißt, den Samen mit Zärtlichkeit säen und die Ernte mit Freude einbringen, als solle euer Geliebter die Frucht essen. Es heißt, allen Dingen, die ihr macht, einen Hauch eures Geistes einflößen. Und zu wissen, dass die selig Verstorbenen um euch stehen und zusehen. Oft habe ich euch sagen hören, als sprächet ihr im Schlaf: "Der mit Marmor arbeitet und im Stein die Gestalt seiner Seele wiederfindet, ist edler als der, der den Boden pflügt. Und der den Regenbogen ergreift, um ihn auf einer Leinwand zum Ebenbild des Menschen zu machen, ist mehr als der, der die Sandalen für unsere Füße macht.“ Aber ich sage nicht im Schlaf, sondern in der Überwachheit der Mittagsstunde, dass der Wind zu den riesigen Eichen nicht süßer spricht als zum geringsten aller Grashalme; und der allein ist groß, der die Stimme des Windes in ein Lied verwandelt, das durch seine Liebe noch süßer wird. Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe.

Und wenn ihr nicht mit Liebe, sondern nur mit Widerwillen arbeiten könnt, lasst besser eure Arbeit und setzt euch ans Tor des Tempels und nehmt Almosen von denen, die mit Freude arbeiten. Denn wenn ihr mit Gleichgültigkeit Brot backt, backt ihr ein bitteres Brot, das nicht einmal den halben Hunger des Menschen stillt. Und wenn ihr die Trauben mit Widerwillen keltert, träufelt eure Abneigung ein Gift in den Wein. Und auch wenn ihr wie Engel singt und das Singen nicht liebt, macht ihr die Ohren der Menschen taub für die Stimmen des Tages und die Stimmen der Nacht.

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