Per aspera ad astra

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wörtlich: „Durch das Raue zu den Sternen“, ist eine lateinische Redewendung. Sie bedeutet: „Über raue Pfade gelangt man zu den Sternen“ oder „Durch Mühsal gelangt man zu den Sternen“. Quelle

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Habe Geduld gegen alles Ungelöste in deinem Herzen und versuche, die Fragen selbst lieb zu haben, wie verschlossene Stuben oder ein neues Buch, das in fremder Sprache geschrieben ist. Forsche nicht nach Antworten, die dir nicht gegeben sind, weil du sie nicht leben kannst. Und darum handelt es sich doch: alles zu leben. Lebe jetzt die Fragen! Vielleicht lebst du dann eines neuen Tages, ohne es zu merken, in die Antwort hinein.

Leitgedanken

Neu

  • Von einem Baum, der noch in Blüte steht, mußt du nicht schon Früchte erwarten. Karl Ferdinand Gutzkow
  • Geduld und Humor sind zwei Kamele, die dich durch jede Wüste bringen. Sprichwort aus Arabien
  • Alles kommt zu dem, der warten kann. (Ungeduld zahlt sich selten aus. Manchmal lohnt es sich zu warten.) Chilenisches Sprichwort

A - E

  • ... wir rühmen uns ebenso unserer Bedrängnis; denn wir wissen: Bedrängnis bewirkt Geduld, Geduld aber Bewährung, Bewährung Hoffnung. Röm 5,3-4
  • Abwarten und Tee trinken! Redensarten
  • Ahme den Gang der Natur nach. Ihr Geheimnis ist Geduld. Ralph Waldo Emerson
  • Alle Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen. Friedrich Nietzsche
  • Alle Unruhe im Menschen entspringt aus der Phantasie. Franz Grillparzer
  • Alles hat seine Zeit. Koh 3,1
  • Ausdauer und Entschlossenheit sind zwei Eigenschaften, die bei jedem Unternehmen den Erfolg sichern. Leo Nikolajewitsch Tolstoi
  • Befiehl dem Herrn dein Tun an, / so werden deine Pläne gelingen. Spr 16,3
  • Bereit sein ist viel, warten können ist mehr, doch erst den rechten Augenblick nützen ist alles. Arthur Schnitzler
  • Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Afrikanisches Sprichwort
  • Dass etwas schwer ist, muss ein Grund mehr sein, es zu tun. Rainer Maria Rilke
  • Dem Menschen sei die Zeit heilig, nur der Verrückte hat es eilig. Alpwirtschaft Zuger Alpli
  • Der sichere Weg zum Erfolg ist, es doch noch einmal zu versuchen. Thomas Edison
  • Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, / er ist zum Eckstein geworden. Mt 21,42
  • Eile mit Weile. Redensarten
  • Ein Augenblick der Geduld kann vor großem Unheil bewahren, ein Augenblick der Ungeduld kann ein ganzes Leben zerstören. aus China
  • Ein Geduldiger ist besser als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte gewinnt. Sprüche 16,32
  • Ein Schritt verändert / Wunde zu Wunder. / Ein Schritt verändert / Unsinn zu Sinn. Quelle
  • Erkenne dich selbst! Sokrates
  • Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern. Henry Ford

F - K

  • Fürchte dich nicht vor dem Chaos, denn im Chaos wird das Neue geboren. C.G. Jung
  • Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit dafür reif ist. Andreas Tenzer
  • Geduld ist ein Baum, dessen Wurzel bitter, dessen Frucht aber sehr süß ist. Chinesisches Sprichwort
  • Gewonnen hat immer der, der lieben, dulden und verzeihen kann. Hermann Hesse
  • Gott gab die Zeit, von Eile hat er nichts gesagt. Gott gab die Zeit
  • Gottes Mühlen mahlen langsam, mahlen aber trefflich klein. Ob aus Langmut er sich säumet, bringt mit Schärf' er alles ein. Friedrich von Logau
  • Hab´ Geduld, alle Dinge sind schwierig, bevor sie leicht werden.Volksmund
  • Habe keine Angst vor der Langsamkeit, aber fürchte den Stillstand. Chinesisches Sprichwort
  • Hindernisse überwinden ist der Vollgenuß des Daseins. Arthur Schopenhauer
  • Ich danke Gott, dass ich an Schwierigkeiten gewöhnt bin. Oliver Cromwell
  • Ich glaube, dass die Ungeduld, mit der man seinem Ziele zueilt, die Klippe ist, an der oft gerade die besten Menschen scheitern. Friedrich Hölderlin
  • Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist. Phil 3,13
  • Ich will euch mein Erfolgsrezept verraten: Meine ganze Kraft ist nichts als Ausdauer. Louis Pasteur
  • Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis daß du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. 1 Mose 3,18
  • Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern. Konfuzius
  • Kommt Zeit, kommt Rat. Redensarten

L - S

  • Man muß das Undenkbare denken. Alles andere ist der Mühe nicht wert. Man muß dort denken, wo es nicht geht, wo man nicht denken kann. Paul Virilio
  • Man muss sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurchfinden zu den großen Gedanken, die einen stärken. Dietrich Bonhoeffer
  • Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Volksmund
  • Meist gibt es einen Ausweg, auch wenn wir ihn noch nicht sehen. Denkhilfen
  • Mit Geduld und Spucke fängt man manche Mucke. Redensarten
  • Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Sprichwort
  • Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten. Katharina von Siena
  • Nicht im Kopf, sondern im Herzen liegt der Anfang. Maxim Gorki
  • Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. Lucius Annaeus Seneca
  • Nichts ist schwer, sind wir nur leicht. Richard Dehmel
  • Nichts verleiht mehr Überlegenheit, als ruhig und unbekümmert zu bleiben. Thomas Jefferson
  • Nichts wird oft so unwiederbringlich versäumt wie eine Gelegenheit. Marie von Ebner-Eschenbach
  • Sei nicht ungeduldig, wenn man deine Argumente nicht gelten läßt. Johann Wolfgang von Goethe
  • Sein eigener Herr ist nur wer Herr seiner Zeit ist. Seneca
  • Standhaftigkeit besteht darin, dass wir uns selbst willentlich etwas auferlegen mit dem Ergebnis, dass wir andere dazu bringen, unsere Sicht aus ihrem eigenen freien Willen anzunehmen. Mahatma Ghandi
  • Steter Tropfen höhlt den Stein. Volksmund

T - Z

  • Unduldsam sollte man, nach meinem Gefühl, nur gegen sich selber sein, nicht gegen andere. Hermann Hesse
  • Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger, auf Wunsch wird gehext. Volksmund
  • Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel. Friedrich Nietzsche
  • Was langsam reift, das altert spät. Conrad Ferdinand Meyer
  • Wenn die Zeit nicht reif ist, kann nichts es geschehen machen. Wenn die Zeit reif ist, kann nichts es verhindern. Chinesisches Sprichwort
  • Wenn man eine Eiche pflanzt, darf man nicht die Hoffnung hegen, nächstens in ihrem Schatten zu ruhen. Antoine de Saint-Exupéry
  • Wenn wir bedenken, was wir in unserem Leben bereits alles gesät haben, können wir uns bereits recht gut ausmalen, was uns noch alles blühen wird. Ernst Ferstl
  • Wer die Waffe der Geduld, des Ausharrens im Glauben an Gott immer neu in die Hand nimmt, der ist unbezwingbar – er erlebt die Hilfe.
  • Wer spricht von Siegen - Überstehn ist alles. Rainer Maria Rilke
  • Wir werden durch die Ereignisse der Zeit von Erprobung zu Erprobung, von Erfahrung zu Erfahrung, von Experiment zu Experiment getrieben: Nos autem in experimentis volvimur. Augustinus
  • Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch. Friedrich Hölderlin
  • Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Redensarten
  • Wo Gottes Wort bei mir ist, finde ich in der Fremde meinen Weg, im Unrecht mein Recht, in der Ungewissheit meinen Halt, in der Arbeit meine Kraft, im Leben die Geduld. Dietrich Bonhoeffer
  • Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du. Mahatma Gandhi
  • Zunächst muss man das Problem erkennen, dann erst kann man mit viel Geduld die Lösung finden. James Clavell

Sonstiges

Besonderheiten im Text der Heiligen Schrift

Das mit am häufigsten verwendete Wort für Geduld ist hypomone. Es wird fast durchweg mit „Ausharren“ wiedergegeben, so dass der Leser des deutschen Bibeltextes mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen kann, dass er, wenn er auf das Wort „Ausharren“ trifft, dieses griechische Wort vor sich hat. Wörtlich bedeutet hypomone so viel wie „Darunterbleiben“. Das macht bereits deutlich, was mit diesem Wort im übertragenen Sinn ausgedrückt werden soll: das geduldige Ertragen der von Gott auferlegten Umstände. Das entsprechende Verb (Tätigkeitswort) wie auch das Hauptwort selbst machen diese Bedeutung klar, zB Röm 12,12: In Trübsal harret aus.

Überlass es der Zeit

Erscheint dir etwas unerhört, / Bist du tiefsten Herzens empört, / Bäume nicht auf, versuch's nicht mit Streit, / Berühr es nicht, überlass es der Zeit.

Am ersten Tage wirst du feige dich schelten, / Am zweiten lässt du dein Schweigen schon gelten, / Am dritten hast du's überwunden, / Alles ist wichtig nur auf Stunden, / Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter, / Zeit ist Balsam und Friedensstifter.

Maria Knotenlöserin

Maria Knotenlöserin

Geduld und Langmut

Das Wort Geduld (auch Langmut) bezeichnet die Fähigkeit, warten zu können. Geduldig ist, wer ungestillte Sehnsucht und unerfüllte Wünsche aushalten kann, ohne der erstbesten Gelegenheit zu ihrer Befriedigung nachzugeben, sondern zu warten, bis sich die beste Gelegenheit ergibt. Als duldsam bezeichnet man jemanden, der Schwierigkeiten und Leiden mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt, was nicht selten als Schwäche angesehen wird. In der Regel aber gilt Geduld als eine Tugend, anders als ihr Gegenteil die Ungeduld. Das Wort Langmut legt nahe, daß es hierfür Mut braucht, nicht nur kurz sondern lange und ausdauernd. Das alte Sprichwort sagt: "Gut Ding will Weile haben!"

Sich selbst beherrschen

Häufig kommt Zorn einfach vom Interesse an sich selbst, also von Selbstsucht. Es geht nicht so, wie man es will, der Stolz ist verletzt, oder man fühlt sich igendwie von anderen unbeachtet oder schlecht behandelt. Also ist man frustriert, gerät aus der Fassung und wird zornig.

»Ein Tor macht seinem Zorn Luft, aber ein Weiser beherrscht sich selbst.« (Sprüche 29:11)

Vergegnung

Hier stand ich einmal in meinem vierten Lebensjahr mit einem um mehrere Jahre älteren Mädchen. Ich kann mich nicht erinnern, daß ich zu meiner überlegenen Gefährtin von meiner Mutter gesprochen hatte. Aber ich höre noch, wie das große Mädchen zu mir sagt: „Nein, sie kommt niemals zurück.“ Ich weiß, daß ich stumm blieb, aber auch, daß ich an der Wahrheit des gesprochenen Wortes keinen Zweifel hegte. Es blieb in mir haften, es verhaftete sich von Jahr zu Jahr immer mehr in meinem Herzen, aber schon nach etwa 10 Jahren hatte ich begonnen, es als etwas zu spüren, was nicht bloß mich, sondern den Menschen anging. Später einmal habe ich mir das Wort „Vergegnung“ zurechtgemacht, womit etwa das Verfehlen einer wirklichen Begegnung bezeichnet war.

  • Martin Buber

Herr, du weißt

..., dass ich von Tag zu Tag älter werde – und eines Tages alt. Bewahre mich vor dem Drang, bei jeder Gelegenheit etwas sagen zu müssen. Erlöse mich von der großen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen. Lehre mich, nachdenklich und hilfreich, aber nicht beherrschend zu sein. Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann. Erhalte mich so liebenswert wie möglich.

Erfolg

« Erfolg heißt: Oft und viel lachen: die Achtung intelligenter Menschen und die Zuneigung von Kindern gewinnen; die Anerkennung aufrichtiger Kritiker verdienen und den Verrat falscher Freunde ertragen; Schönheit bewundern, in anderen das Beste finden; die Welt ein wenig besser verlassen, ob durch ein gesundes Kind; ein Stückchen Garten oder einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft; wissen, dass wenigstens das Leben eines anderen Menschen leichter war, weil Du gelebt hast. Das bedeutet, nicht umsonst gelebt zu haben. »

Das goldene Ei

Es war einmal ein armer Bauer der eines Tages im Nest seiner Lieblingsgans ein goldenes Ei entdeckte. Zunächst dachte er, es müsse sich um eine Täuschung handeln. Aber anstatt das Ei beiseite zu legen, beschloss er, es schätzen zu lassen. Das Ei war aus reinem Gold. Der Bauer konnte sein Glück kaum fassen. Am nächsten Tag wiederholte sich das Ereignis und er staunte noch mehr. Tag für Tag lief er nach dem Erwachen zum Nest und fand ein goldenes Ei. Der Bauer wurde sagenhaft reich. Aber mit wachsendem Reichtum kam auch die Gier und Ungeduld. Er wollte nicht mehr geduldig von einem Tag zum anderen warten, bis sie wieder ein goldenes Ei legte. Er beschloss die Gans zu schlachten, damit er die Eier auf einmal bekäme. Doch als der Bauer die Gans aufschnitt, war diese leer. Nun hatte er nichts weiter als eine tote Gans, die keine goldenen Eier mehr legen konnte.

Verbindungen